kats_bhp.jpg Foto: DRK OV Hanau
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Katastrophenschutz

Wenn die örtlichen Einsatzkräfte nicht mehr ausreichen und eine Gefährdung in ungewöhnlichem Maße vorliegt - dann wird in der Regel auf Einheiten des Katastrophenschutzes zurückgegriffen.

Ansprechpartner

Johannes Radde

Tel: 06181 / 106-331
bl@drk-ov-hanau.de

Eintritt und Ende einer Katastrophe (der „Katastrophenfall”) wird durch die untere Katastrophenschutzbehörde festgestellt und durch Rundfunk, Fernsehen, Tageszeitungen oder auf andere Weise bekannt gemacht.

Wann kommt der KatS zum Einsatz?

Die Katastrophe im Sinne des Hessisches Brand- und Katastrophenschutzgesetzes ist ein Ereignis, das Leben, Gesundheit oder die lebensnotwendige Versorgung der Bevölkerung, Tiere, erhebliche Sachwerte oder die natürlichen Lebensgrundlagen in so ungewöhnlichem Maße gefährdet oder beeinträchtigt, dass zur Beseitigung die einheitliche Lenkung aller Katastrophenschutzmaßnahmen sowie der Einsatz von Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes erforderlich sind.

Die Notwendigkeit, Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes einzusetzen, bedingt allein nicht die Feststellung des Katastrophenfalles. Diese Kräfte können jederzeit, im Rahmen der Amtshilfe unterhalb der Katastrophenschwelle eingesetzt werden.

Unsere Einheiten

Wir stellen eine Einheit des ersten Sanitätszuges im Main-Kinzig-Kreis durch die Besetzung des Gerätewagen Sanität. Dieser ist Teil des Behandlungsplatzes 25 - ein Konzept, welches 25 Verletzte pro Stunde versorgen kann. Zusätzlich gibt es den erweiterten Sanitätszug, wo unsere restlichen Fahrzeuge nach Bedarf eingesetzt werden. Im Rahmen dessen kam zum Beispiel unser Gerätewagen Logistik beim Hochwassereinsatz der Landesverstärkung Hessen zum Einsatz.

Einsätze der letzten Jahre

Natürlich ist es unseren Helfern immer lieber, wenn es keine Notwendigkeit zu einem Einsatz gibt. Diese Auflistung ist nicht abschließend und soll einen Überblick über die Vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des Katastrophenschutzes geben.

Evakuierung nach einem Kampfmittelfund

Auch noch 80 Jahre nach Kriegsende kommt es immer mal wieder vor, dass Kampfmittel bei Bauarbeiten gefunden wurden. Da Hanau in den letzten Jahren stark gewachsen ist, kam es grade bei Neubaugebieten immer mal wieder zu notwendigen Evakuierungsmaßnahmen. In der Regel haben wir eine Betreuungsstelle eingerichtet und betrieben.

Flüchtlinge

Vor einigen Jahren mussten viele Menschen flüchten. Die vorhandenen Erstaufnahme-Einrichtungen stießen an die Kapazitätsgrenze und es wurden übergangsweise weitere Einrichtungen aufgebaut. Wir haben bei der Einrichtung in der August-Schärtner-Halle in Hanau über mehrere Wochen unterstützt.

Hochwasser im Ahrtal

In den ersten Tagen nach dem Hochwasser haben wir die Landesverstärkung Hessen beim Transport und der Ausgabe von Trinkwasser unterstützt. Es wurden mobile Ausgabestellen aufgebaut und diese regelmäßig befüllt. Das mobile Trinkwasserlabor hat die Trinkwasserqualität getestet und sichergestellt.

Für Evakuierungstransporte haben wir vereinzelt die Krankentransportwagen der Transporteinheit besetzt. Hier wurden aus verschiedenen Landkreisen die Einheiten gebündelt, um Betroffene und Erkrankte in sichere Gebiete zu transportieren.

Was zunächst als kurzfristige Verbindung zwischen zwei Krankenhäusern aufgebaut wurde, entwickelte sich zu einem komplexen Netz aus Richtfunkantennen, um Info- und Versorgungspunkte über Monate mit Internet zu versorgen. Wir unterstützten bei der Wartung und der Einrichtung weiterer Richtfunkstrecken.